Ein urbanes, rationales Apartment, in dem Linien, Proportionen und Materialien das zeitgenössische Mailand interpretieren.
Belegte Nächte sind durchgestrichen
01 Galerie
02 Ausstattung
Wichtigste Ausstattung auf Anfrage oder noch zu bestätigen.
03 Das Gebäude
Eine exklusive Adresse, an der Architektur, Kunst und Geschichte in einem der raffiniertesten Werke des Mailands der Nachkriegszeit verschmelzen.
Die Wohnung befindet sich in einem der repräsentativsten Gebäude des Mailands der Nachkriegszeit, entworfen von Luigi Caccia Dominioni zwischen 1953 und 1959 als Ersatz für die zerbombten Häuser zwischen Corso Europa und Via Durini.
Während die Front zum Corso Europa von der Leichtigkeit der rhythmischen Gliederung der Aluminiumfenster geprägt ist, wählt der Architekt an der Via Durini eine materiellere Sprache: ein strenges Raster quadratischer Fenster in einer steinverkleideten Fassade mit ausgeprägter Rustika, in der geometrische Präzision mit dem Reichtum der Oberfläche in Dialog tritt.
In der Passage zwischen den beiden Straßen weicht die Strenge der Fassaden einer überraschenden Fließbewegung: Hier entwirft Caccia Dominioni einen überdachten Weg, der an die Passagen-Tradition des 19. Jahrhunderts erinnert. Die weichen Formen werden durch geschwungene Schaufenster aus Kristallglas betont, die sich mit gewundenen Trennwänden aus venezianischem Stuck abwechseln.
Vervollständigt wird diese Vision durch den prächtigen Mosaikboden des Meisters Francesco Somaini aus polychromem Marmor, dessen abstrakte Zeichnung die Bewegung der Besucher begleitet. Die Zusammenarbeit zwischen Caccia Dominioni und Somaini macht die Galleria Strasburgo zu einem exemplarischen Beispiel für das Zusammenspiel von Architektur, Kunst und öffentlichem Raum.
04 Das Apartment
Strenge, Rhythmus und Funktion: Der Raum folgt einer modernistischen Logik, in der jedes Element seinen genauen Grund hat.
Das Erbe von Figini und Pollini, Protagonisten des italienischen Rationalismus, zeigt sich im Raster der Räume und in der Nüchternheit der Materialien. Ein urbanes, reduziertes Interieur, auf Rhythmus gebaut.
In der Galleria Strasburgo, zwischen San Babila und dem Mode-Quadrilatero, ist das Apartment der ideale Ausgangspunkt für das Mailand des Designs und der Wirtschaft.
CIN IT015146B4TWXTGMID · CIR 015146-CIM-12809
Rechtliche Hinweise
05 Die Kunstwerke
White Brick, 2023
Fotografie auf Papier
Der zeitgenössische ägyptische Fotograf Mohamed Zad (Kairo, 1984) richtet seine Arbeit auf die menschlichen und industriellen Landschaften des Nahen Ostens und untersucht das Verhältnis von Arbeit, Umwelt und Identität. In einer strengen Schwarz-Weiß-Sprache verwandeln seine Bilder Alltagsszenen in Kompositionen von großer erzählerischer Kraft.
White Brick zeigt einen Ziegelbrennofen in Ägypten, eingehüllt in eine Atmosphäre zwischen Wirklichkeit und Vision. Das Licht beleuchtet die Szene nicht bloß, es wird zu ihrem eigentlichen Thema: Lichtbündel dringen durch Rauch und Staub und modellieren die Gestalten der Arbeiter in einem feinen Gegenlichtspiel.
Labio vegetal, 2018
Olio su lino, 27 × 22 cm
Mercedes Mangrané (Barcellona, 1988) è una delle voci più interessanti della giovane pittura contemporanea spagnola. Vive e lavora a Barcellona, dove sviluppa una ricerca che si colloca al confine tra astrazione e figurazione, ispirata all’osservazione ravvicinata di superfici, muri, infrastrutture urbane e dettagli apparentemente insignificanti della vita quotidiana.
In Labio vegetal Mangrané utilizza una tavolozza ridotta di verdi, rosa pallido e grigi, costruendo una composizione che sembra nascere dalla tensione tra materia pittorica e forma. Le dense stesure di colore, applicate con spatola, si piegano e si sovrappongono creando rilievi che rendono la superficie quasi scultorea.
Il titolo, labbro vegetale, suggerisce una lettura organica dell’immagine: ciò che inizialmente appare come una composizione astratta richiama progressivamente membrane, foglie, pieghe della pelle o frammenti di paesaggio osservati da vicino. Questa ambiguità è uno degli aspetti centrali della ricerca dell’artista, che evita la rappresentazione diretta per evocare sensazioni fisiche e percettive.
Ohne Titel, 2018
Digitaldruck
Florentine (Rosenheim, 1978) und Alexandre (Le Coteau, 1980) Lamarche-Ovize sind ein französisches Künstlerduo, das seit 2006 zusammenarbeitet, mit einer multidisziplinären Praxis, inspiriert von der Pflanzen- und Tierwelt, der Naturgeschichte und der wissenschaftlichen Illustration.
Die Komposition wird von einem dichten Geflecht botanischer Elemente bestimmt — Blüten, Samenkapseln und Blattwerk — im Gleichgewicht zwischen wissenschaftlicher Beobachtung und imaginativer Freiheit. Die Pflanzenformen werden vergrößert, fragmentiert und zu einer dynamischen Struktur neu zusammengesetzt, in der Transparenzen und Farbüberlagerungen den Eindruck fortwährender Verwandlung erzeugen.
#01 und #19, aus der Serie Entre chien et loup, 2019–2020
Canson Platine Fibre Rag Papier auf Alu-Dibond
Marina Caneve (Belluno, 1988) ist eine italienische Fotografin und bildende Künstlerin, deren Arbeit sich zwischen Fotografie, wissenschaftlicher Untersuchung und Nachdenken über die Landschaft bewegt. Das Diptychon gehört zur Serie Entre chien et loup, entstanden aus den Archiven des Museo Nazionale della Montagna in Turin: Der Titel greift den französischen Ausdruck für die Dämmerung auf, wenn das Licht nicht mehr erlaubt, einen Hund von einem Wolf zu unterscheiden — Metapher für die Schwelle zwischen Wissen und Zweifel.
Die beiden Bilder sprechen als komplementäre Pole miteinander: Die in die dreieckige Struktur eingeschlossene Kugel ruft die vollkommene Geometrie des Matterhorns auf, reduziert auf sein Wesen als Ikone, in einem nur scheinbaren Gleichgewicht, das die Verletzlichkeit der Berglandschaft andeutet; das von feinen weißen Linien durchzogene Bild evoziert geologische Schichtungen, Brüche im Fels, die Spuren der Zeit.
Il Viandante sulla Tangenziale, 2018
Fotografischer Abzug auf Aluminium
Antonio Torretti ist ein bildender Künstler, ausgebildet an der Accademia di Belle Arti di Brera. Seine Arbeit entsteht aus der Beobachtung des Alltags und nutzt Fotografie, digitale Bearbeitung und die Vermischung von Bildern, um über die Widersprüche der Gegenwartsgesellschaft nachzudenken.
Das Werk liest eines der ikonischsten Motive der romantischen Malerei neu — Caspar David Friedrichs Wanderer über dem Nebelmeer — und ersetzt die erhabene Naturlandschaft durch eine vom Verkehr verstopfte Stadtautobahn. Die einsame Gestalt behält die kontemplative Haltung des Originals, doch das Panorama ist das der urbanen Mobilität: eine feine Kritik an der Moderne, getragen von Ironie und visuellem Kurzschluss.
Allacciate le cinture, 2015
Mischtechnik auf Leinwand
Francesco De Molfetta (Milano, 1979), noto anche con l’acronimo DEMO, è tra gli artisti italiani più originali della sua generazione. La sua ricerca si sviluppa attraverso scultura, pittura e installazione, combinando iconografia pop, cultura di massa, storia dell’arte e immaginario contemporaneo. Le sue opere sono caratterizzate da un linguaggio ironico e dissacrante che, dietro l’immediata leggerezza, affronta temi più profondi quali il consumismo, la spettacolarizzazione della società e il rapporto tra realtà e rappresentazione. L’umorismo diventa così uno strumento critico, capace di trasformare oggetti comuni e immagini familiari in riflessioni sulla condizione contemporanea.
In Allacciate le cinture De Molfetta porta all’estremo la riduzione del linguaggio visivo. Il titolo suggerisce immediatamente il consueto invito pronunciato prima di un decollo, ma qui l’azione dell’allacciare le cinture assume un valore ambiguo. Da un lato, invece di fissare una persona, la cintura “assicura” due lati di un quadro: un gesto apparentemente inutile e privo di significato. Dall’altro diventa una metafora dell’esigenza umana di trattenere, controllare e dare stabilità a ciò che, per sua natura, è vuoto, instabile o privo di significato.
L’opera si colloca in una dimensione sospesa tra il ready-made duchampiano, il rigore minimale e una sottile atmosfera metafisica. L’oggetto reale invade lo spazio della pittura, ma non ne annulla il silenzio; al contrario, lo accentua. Lo spettatore è portato a interrogarsi se ciò che osserva sia un quadro, un oggetto o una sorta di paradosso visivo.
Come spesso accade nella produzione di De Molfetta, il sorriso costituisce soltanto il primo livello di lettura. Dietro l’apparente semplicità emerge una riflessione sul bisogno di attribuire senso alle cose e sulla fragilità degli equilibri che costruiamo. La cintura non protegge realmente nulla: trattiene soltanto il vuoto, trasformando un gesto ordinario in un’immagine al tempo stesso ironica, concettuale e sorprendentemente contemplativa.
Die Werke gehören zur privaten Sammlung, die das Apartment bewohnt.
06 Lage
Die Galleria Strasburgo verbindet das Zentrum mit San Babila, im kommerziellen und architektonischen Herzen Mailands: wenige Minuten vom Dom, von Montenapoleone und der Metro.
Die genaue Adresse und die Zugangshinweise werden nach Bestätigung der Anfrage mitgeteilt.
Karte mit zwei Fingern bewegen.
07 Anfrage
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